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Braut-Interview mit Luisa - eine Dezemberhochzeit in DK

  • Autorenbild: Hair & Make-up Artist Sarah Johnsen
    Hair & Make-up Artist Sarah Johnsen
  • vor 3 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit


1. Was war mir / uns bei der Hochzeitsplanung besonders wichtig?


Da wir nur zu zweit (bzw. zu dritt mit unserem Sohn) geheiratet haben und entsprechend

auch nicht groß gefeiert wurde, konnte ich mich ziemlich gut von allen Konventionen lösen.

Vom Moment der Idee zu heiraten bis zur Trauung sind außerdem nur drei Monate

vergangen, weshalb gar nicht so viel Zeit für Planung blieb. Ich bin mit einer ganz anderen

Lockerheit an die Planung gegangen, habe mir mein Hochzeitsoutfit selbst zusammengestellt,

war in keinem Brautausstatter und bin einen Tag vor der Hochzeit mit meinem Pinterest-

Board in den Blumenladen gegangen, um für den nächsten Tag meinen bunten

Hochzeitsstrauß zu bestellen.

Trotzdem hatte ich klare Vorstellungen und wollte mich am Tag der Trauung wirklich zu 100% rundum wohlfühlen und schöne Bilder als Erinnerung haben. Deshalb war es für mich auch

keine Frage, ein professionelles Styling und eine professionelle Fotografin einzuplanen und

diese beiden Punkte nicht dem Zufall zu überlassen.



2. Was erwies sich als schwieriger als gedacht und wie wurde es gelöst?


Da wir niemanden in unsere Hochzeitspläne eingeweiht haben, konnte ich auch niemanden

nach einer Meinung zur Outfitwahl fragen. Normalerweise bin ich die Erste, die Fotos von

wichtigen Outfits in die Familiengruppe schickt und diesmal musste ich alles komplett alleine

entscheiden.

Deshalb haben mein Mann und ich dann im Laufe der Vorbereitungen beschlossen, aus

unseren Outfits kein Geheimnis zu machen und uns gegenseitig zu beraten. Das hat nicht nur

richtig Spaß gemacht, sondern hat am Ende auch super gut funktioniert. Und ganz nebenbei

war das wohl auch noch einmal der beste Beweis vor der Hochzeit dafür, dass mein Partner

in Crime genau die richtige Wahl ist. 😉



3. Welche Tipps zur Planung der eigenen Hochzeit empfinde ich noch als besonders wichtig?


Vorher und nachher ein paar Tage frei zu haben, um nicht einfach zwischen dem Stress des

Alltags zu heiraten. Wir haben es sehr genossen, erst drei Tage entspannt in Dänemark

unseren Kurzurlaub zu verbringen, bevor wir dort auch geheiratet haben.

Auch wenn wir uns den Stress als Gastgeber*in erspart haben, empfand ich die Vorbereitung

trotzdem als intensiv und man ist ja so oder so angespannt. Die Tage davor haben uns

wirklich runtergeholt und geholfen, uns auf diesen besonderen Tag einzulassen und ihn voll

genießen zu können.



4. Wie lief der große Tag ab? Was war besonders toll und was würde ich im Nachhinein

vielleicht doch noch anders machen?


Einen festen Plan gab es bei uns nicht, außer pünktlich beim Standesamt zu sein, was mit

Kleinkind ja schon Herausforderung genug ist. Der Zeitplan am Morgen war wirklich extrem

eng getaktet und nach der Trauung hat uns die Realität auch direkt wieder eingeholt: erst

einmal zurück in die Unterkunft und Mittag mit unserem Kind machen.

Danach sind wir mit unserer Fotografin spazieren gegangen, haben unsere „Hochzeitstorte“

gegessen und ganz typisch dänisch Hot Dogs am Imbiss. Alles mit einer gewissen Laissez-

faire-Attitude. Ich weiß noch, wie ich bei der Trauung dachte: Ein Glück haben wir jetzt keine

Gäste, sondern können diesen Tag ganz für uns genießen. Und wir hatten unglaublich viel

Glück, dass bei unserer Winterhochzeit ausgerechnet an diesem Tag die Sonne rauskam und

dieser Fotospaziergang selbst zum Erlebnis wurde. Ich habe es geliebt, dass es keine

gestellten Fotos waren, sondern fast alle Bilder im Erleben und im Moment entstanden sind,

während wir gemeinsam durch die Stadt geschlendert sind.



5. Was hat mir an unserem Hochzeitstag besonders geholfen und war wichtig für mich?


Bis zur Trauung gut durchgeplant zu sein und zu wissen, dass alle Beteiligten mit Herz und

Zuverlässigkeit dabei sind, hat mir sehr geholfen. Es hat einfach alles hingehauen und das lag

vor allem an den Menschen, die an diesem Tag dabei waren.



6. Weitere Tipps rund um das Thema Hochzeit, die ich zukünftigen Bräuten gerne mit auf den

Weg geben würde:


Am Ende entscheidet ja jede*r selbst, wie die eigene Hochzeit gefeiert wird, und für viele

gehört Familie und Freundinnen ganz selbstverständlich dazu. Aber ich glaube, das, was wir

so genossen haben, kann trotzdem allen helfen: sich frei zu machen von den Erwartungen

anderer und sich selbst glücklich zu machen.




Luisas Empfehlungs-Linkliste:


Sarah hat unglaublich viel Ausdauer und Erfahrung in unsere Vorabgespräche gesteckt, da ein

Probestyling für mich nicht möglich war. Dadurch wurden meine Erwartungen am Hochzeitstag

genau getroffen. Das ist aus Erfahrung absolut nicht selbstverständlich und ich weiß das sehr zu

schätzen. Ich fand es wahnsinnig toll zu sehen, wie individuell Sarah auf jede Person und ihre

Wünsche eingeht und wirklich darauf achtet, dass am Ende alles passt.


Unsere Fotografin Patricia Haas

Patricia kenne ich schon seit ich 15 bin und ich stand schon mehrfach vor ihrer Kamera. Deshalb war

für mich schnell klar, dass sie unsere Hochzeit begleiten würde. Gleichzeitig war mir wichtig, dass

auch der Bildstil zu uns passt. Ich wollte unbedingt einen dokumentarischen Stil, der den Tag so zeigt,

wie er wirklich war, und keinen klassisch-romantischen Look. Genau das bringt Patricia mit und

deshalb hat sich diese Entscheidung für mich einfach richtig angefühlt.

Für den Brautstrauß:


Pernille’s Blomster in Tønder

Die Floristin hatte ich schon im Vorfeld recherchiert und dann einfach auf mein Bauchgefühl vertraut.

Mit vier Pinterest-Bildern bin ich zu ihr gegangen und meinte nur: Koste es, was es wolle, ich hätte

gern genau so einen Strauß morgen. Und genau das ist passiert. Ein farbenfroher Winterstrauß, sehr

dänisch, sehr stilvoll.


Brauthalsschal:

name&listing_id=1785205617&from_page=listing

Mit einem klassischen Schleier zu meinem selbst zusammengestellten Brautoutfit ins Standesamt zu

gehen, hätte sich für mich etwas zu viel angefühlt. Auf den Schleier als Stilmittel wollte ich aber vor

allem für die Fotos trotzdem nicht verzichten. Deshalb habe ich mich für einen minimalistischen

Brauthalsschal aus Tüll entschieden, den ich bei diesem Etsy-Shop gefunden habe.



Und zu guter Letzt noch ein paar wundervolle Impressionen von dem Tag - festgehalten von Patricia Haas:



 
 
 

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